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Start frei für den Umbau zum Stadtmuseum
22.01.2014 - www.stuttgart.de -


In Kürze beginnt der Umbau des Wilhelmspalais zum Stadtmuseum. Der Gemeinderat hat am Donnerstag, 23. Januar, den Baubeschluss gefasst. Insgesamt wird mit Kosten von 38,3 Millionen Euro gerechnet.

 

In seinem künftigen Domizil an der Konrad-Adenauer-Straße stehen dem Stadtmuseum mit Gartengeschoss, Erdgeschoss, erstem und zweitem Obergeschoss vier Etagen zur Verfügung. Dazu kommen ein Zwischengeschoss sowie eine Teilunterkellerung und das Dachge-schoss für die Technik.

Insgesamt umfassen die Räumlichkeiten eine Programmfläche von 4050 Quadratmetern. Im Erdgeschoss sind ein Foyer mit Infotheke und Museumsshop sowie ein Saal vorgesehen. Außerdem soll mit dem Stuttgarter Wohnzimmer eine Art Bürger-Salon eingerichtet werden, in dem Tageszeitungen gelesen oder kleine Sonder-ausstellungen gezeigt werden können. Die Dauerausstellung zur Geschichte und Gegenwart Stuttgarts wird im ersten Obergeschoss untergebracht. Zudem ist hier ein Café mit Zugang zur Terrasse über dem Haupteingang geplant. Das zweite Obergeschoss bietet Platz für Sonderausstellungen und die notwendigen Büros.

Vielfältige Nutzung

Das Stadtlabor, eine Stadtbauwerkstatt für Kinder und Jugendliche, wird im Gartengeschoss angesiedelt. Es erhält einen ebenerdigen Zugang zum weitläufigen Museumsgarten. Das Stadtmuseum ist barrierefrei erreichbar: Über den Verbindungssteg von der Urban-straße gelangt man ins Erdgeschoss; zusätzlich ist das Stadtlabor durch den Garten barrierefrei zugänglich. Weil sich der Zeitbedarf für Abbruch und Rohbau im Verlauf der Planung um elf Monate verlängert hat, wird die Dauer der Arbeiten derzeit auf 35 Monate veranschlagt. Sechs Monate davon werden für die Einrichtung des Museums und den Aufbau der Ausstellung benötigt.

Mit der Eröffnung ist somit voraussichtlich im Sommer 2017 zu rechnen.

Zwei Ausschüsse sind dafür

Der Ausschuss für Umwelt und Technik und der Verwaltungsausschuss hatten dem Baubeschluss bereits am 21. und 22. Januar 2014 bereits zugestimmt.


11. Tag der Stadtgeschichte

Thema „Heimat in der Fremde -
Ein- und Auswanderungen in den Stadtbezirken
seit dem 19. Jahrhundert“


Samstag, 12. Novemer 2016
13:30 – 17:00 Uhr  |  Eintritt frei
Stadtarchiv Stuttgart, Bellingweg 21
70372 Stuttgart-Bad Cannstatt - Flyer > hier <

Stadtmuseum

InitiativGruppe StadtGeschichte
Wer sind wir – unsere Ziele und Erfolge


Die Stadt Stuttgart ist derzeit die einzige deutsche Großstadt ohne eigenes Stadtmuseum. Angesichts dieses Defizits bildeten mehr als 40 Stuttgarter Vereine im Jahr 2000 die ehrenamtliche IGS mit dem Ziel, einen sorgfältigeren Umgang mit der Geschichte Stuttgarts zu erreichen, die stadtgeschichtliche Arbeit zu intensivieren und ihr in einem Stadtmuseum ein festes Forum zu verschaffen. 8000 Unterschriften wurden rasch gesammelt und die inhaltliche Diskussion in mehreren fachlich ausgerichteten Symposien mit internationalen  Fachleuten vorangetrieben. Die IGS ist heute im städtischen „Beirat Stadtmuseum“ vertreten.

 

Was wollen wir?


IGS – InitiativGruppe Stadtgeschichte


ARGE – Arbeitsgemeinschaft Netzwerk Stuttgarter Stadtbezirke in der IGS


Die Stadt Stuttgart war bisher die einzige deutsche Stadt ihrer Größe und Bedeutung ohne Stadtmuseum. Dieses Defizit war im Jahr 2000 u.a. der Anlass für die Bildung der ehrenamtlich tätigen IG Stadtgeschichte, einem Zusammenschluss aus mehr als 40 Stuttgarter Vereinen mit dem Ziel, einen sorgfältigeren Umgang mit der Vergangenheit Stuttgarts zu bewirken, die stadtgeschichtliche Arbeit zu intensivieren und ihr in Form eines Stadtmuseums ein festes Forum zu verschaffen. Frühes Ergebnis der Arbeit war die rasche Sammlung von rd. 8000 Unterschriften zugunsten eines Stadtmuseums, die 2001 an Herrn OB Dr. Schuster übergeben wurden.

In mehreren fachlich ausgerichteten Symposien mit internationalen Fachleuten trieb die IGS die inhaltliche Diskussion zum Stadtmuseum voran; seit 2005 bildete sich innerhalb der IGS die „ARGE Netzwerk“ mit dem Ziel, die in den Stadtteilen tätigen stadtgeschichtlich Aktiven anzusprechen, ihnen ein Forum der Begegnung und des Austauschs zu bieten, ihre Beiträge für den Aufbau des Stadtmuseums fruchtbar zu machen und damit die Unterstützung zur Durchsetzung dieser Einrichtung zu verstärken. Einerseits besucht die Gruppe die Aktiven vor Ort und informiert sich über deren Arbeit, andererseits hat sie ihnen mit dem jährlichen „Tag der Stadtgeschichte“ seit 2006 ein Forum der Begegnung und der öffentlichen Darstellung – z.T. verbunden mit Ausstellungen - geschaffen; dank des von Anfang an starken Zuspruchs und der positiven öffentlichen Resonanz hat er 2013 zum 8. Mal in Folge stattgefunden und ist für November 2014 wieder vorgesehen.

Im Jahr 2006 hat dann der Gemeinderat der Stadt Stuttgart beschlossen, ein Stadtmuseum im Wilhelmspalais einzurichten und dazu einen „Beirat Stadtmuseum Stuttgart“ gebildet, in dem auch die IGS Sitz und Stimme hat. Seit Frühjahr 2007 arbeitet der „Planungsstab Stadtmuseum“ unter der Leitung von Frau Dr. Dauschek an der Vorbereitung des Museums und verwirklicht bereits Projekte; die Zusammenarbeit ist gut und vertrauensvoll.

Ende 2008 hat die Stadt Stuttgart einen kombinierten Museums-/Museumsgestalter-Wettbewerb ausgelobt. Die IGS war als sachverständiger Berater am Verfahren beteiligt. Das Ergebnis ist die Grundlage für die Umbauplanung des Wilhelmspalais und seine Ausgestaltung als Stadtmuseum. Der Baubeschluss ist gefasst, die Eröffnung ist für 2017 vorgesehen.

Alle drei Arbeitsfelder der IGS werden weiter vorangetrieben: politische Mitwirkung im Beirat, inhaltliche Beiträge durch Veranstaltungen und den „Tag der Stadtgeschichte“, die Vernetzung der Stuttgarter Aktiven und insgesamt die Mobilisierung der Öffentlichkeit zugunsten des künftigen Stadtmuseums und damit einer Verbesserung der stadtgeschichtlichen Arbeit in Stuttgart.
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Kontakt:
IGS: Dr. Wolfgang Müller, Tel. 0711/242266       
ARGE: Helmut Doka, Tel. 0711/7657287

 
 
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ARGE Netzwerk Stuttgarter Stadtbezirke in der IGS
(ARGE Netzwerk)


In vielen Stuttgarter Stadtbezirken arbeiten Einzelne oder Gruppen von Aktiven daran, die Geschichte ihres Heimatortes aufzuarbeiten und darzustellen. Beginnend mit ihrem ersten „Tag der Stadtgeschichte“ 2006 und mit den jährlich folgenden weiteren „Tagen“ unterstützt die 2005 innerhalb der IGS eingerichtete ARGE Netzwerk diese ehrenamtliche Arbeit, rückt sie stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit und bemüht sich, die Aktiven miteinander zu vernetzen. Wir sind sicher, dass der Austausch untereinander die stadtgeschichtliche Arbeit in Stuttgart insgesamt ermutigen und aufwerten und auch die Arbeit des künftigen – inzwischen vom Gemeinderat beschlossenen - Stadtmuseums bereichern wird.


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