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Gemeinderat beschließt Weiterentwicklung des Stadtmuseums


www.stuttgart.de - 23.9.2016 -
Das neue im Wilhelmspalais wird voraussichtlich im Herbst 2017 eröffnet. In der zehnjährigen Vorlaufphase hat der Planungsstab Stadtmuseum, begleitet durch den Beirat Stadtmuseum Stuttgart und gesteuert durch einen Lenkungskreis, das Konzept für den Betrieb und die künftige Ausrichtung des Museums angepasst, um dieses noch attraktiver zu machen und mehr Besucher anzuziehen. Entstanden ist dabei eine erweiterte kulturelle Nutzung und dadurch eine noch breitere Öffnung hin zur Stadtgesellschaft. Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 22. September diesem Konzept zur Weiterentwicklung des Stadtmuseums mit großer Mehrheit zugestimmt.


Oberbürgermeister Fritz Kuhn betonte: „Das Wilhelmspalais soll ein Haus der Stadtkultur werden, ein lebendiger Ort. Wir investieren jetzt in ein Café und neue Veranstaltungsräume, die in exponierter Lage auch abends Publikum anziehen werden.“

Nach einer offenen Diskussion im Rahmen zweier Kolloquien im Juli haben der Beirat des Stadtmuseums sowie Vertreter der Gemeinderatsfraktionen und der Verwaltung dem Gemeinderat das weiterentwickelte Konzept vorgelegt. Demnach wird anstelle des bisher vorgesehenen Museumscafés im ersten Obergeschoss eine öffentlich zugängliche Gastronomie im Erdgeschoss eingerichtet. Das Café im Erdgeschoss soll 50 Innenplätze und 20 weitere auf der Terrasse bieten und durch einen externenGastronomen betrieben werden. Tagsüber ist ein Cafébetrieb vorgesehen, abends wird die Gastronomie für ein Bistro eingerichtet. Die frei werdenden Flächen im Obergeschoss werden dem Museum zugeschlagen.

Auch die Planungen für den Museumsbetrieb müssen an die Änderungen angepasst werden, insbesondere die Organisation des Veranstaltungsbetriebs, der in den Händen des Stadtmuseums liegt. Der Vortragsraum und der Salon im Erdgeschoss sollen flexibel auch außerhalb der Öffnungszeiten genutzt und bespielt werden können. Das Wilhelmspalais soll so auch Besucher anziehen, wenn das Stadtmuseum geschlossen hat und darüber hinaus mit seinen vielseitig nutzbaren Veranstaltungsräumen das fehlende Raumangebot für die Kultur erweitern.

Die überschlägig ermittelten Kosten für die baulichen Änderungen sowie die Anpassung der Bauplanung belaufen sich auf rund 790.000 Euro. Hierfür werden im Haushaltsjahr 2016 überplanmäßige Mittel bereitgestellt. Aufgrund der Änderungen im Flächennutzungskonzept ergeben sich steuerliche Auswirkungen aus den Bau- und Baunebenkosten des Gebäudes: Durch eine Vergrößerung der Gastronomie und die erweiterte Nutzung der Veranstaltungsflächen, die auch tagsüber parallel zum Museumsbetrieb vermietet werden sollen, erhöht sich der gewerbliche Flächenanteil. Dementsprechend kann aus den Baukosten ein höherer Vorsteuerabzug als bisher geltend gemacht werden.

Der Gemeinderat hat die Verwaltung nun beauftragt, die notwendigen Änderungen zur Bauplanung und Ausführung zeitnah umzusetzen und die notwendigen Abstimmungen und Genehmigungsverfahren in die Wege zu leiten. Das Museum soll trotz der baulichen Änderungen planmäßig im Herbst 2017 öffnen. Insgesamt investiert die Stadt 40 Millionen Euro für die Einrichtung des Stadtmuseums. Seit 2014 wird das Wilhelmspalais, ehemals als Stadtbücherei genutzt, nach den Plänen der Architekten Lederer Ragnarsdóttir Oei umgebaut.

 

11. Tag
11. Tag der

Stadtgeschichte


Thema „Heimat in der Fremde -

Ein- und Auswanderungen in den Stadtbezirken
seit dem 19. Jahrhundert“


Samstag, 12. Novemer 2016

13:30 – 17:00 Uhr  |  Eintritt frei

Stadtarchiv Stuttgart,
Bellingweg 21

70372 Stuttgart-Bad Cannstatt

 

Flyer > hier

Plakat => hier

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aktuelle Termine auf der Seite TERMINE/AUSSTELLUNGEN

 

Stadtmuseum

Start frei für den Umbau zum Stadtmuseum
22.01.2014 - www.stuttgart.de -


In Kürze beginnt der Umbau des Wilhelmspalais zum Stadtmuseum. Der Gemeinderat hat am Donnerstag, 23. Januar, den Baubeschluss gefasst. Insgesamt wird mit Kosten von 38,3 Millionen Euro gerechnet.

 

In seinem künftigen Domizil an der Konrad-Adenauer-Straße stehen dem Stadtmuseum mit Gartengeschoss, Erdgeschoss, erstem und zweitem Obergeschoss vier Etagen zur Verfügung. Dazu kommen ein Zwischengeschoss sowie eine Teilunterkellerung und das Dachge-schoss für die Technik.

Insgesamt umfassen die Räumlichkeiten eine Programmfläche von 4050 Quadratmetern. Im Erdgeschoss sind ein Foyer mit Infotheke und Museumsshop sowie ein Saal vorgesehen. Außerdem soll mit dem Stuttgarter Wohnzimmer eine Art Bürger-Salon eingerichtet werden, in dem Tageszeitungen gelesen oder kleine Sonder-ausstellungen gezeigt werden können. Die Dauerausstellung zur Geschichte und Gegenwart Stuttgarts wird im ersten Obergeschoss untergebracht. Zudem ist hier ein Café mit Zugang zur Terrasse über dem Haupteingang geplant. Das zweite Obergeschoss bietet Platz für Sonderausstellungen und die notwendigen Büros.

Vielfältige Nutzung

Das Stadtlabor, eine Stadtbauwerkstatt für Kinder und Jugendliche, wird im Gartengeschoss angesiedelt. Es erhält einen ebenerdigen Zugang zum weitläufigen Museumsgarten. Das Stadtmuseum ist barrierefrei erreichbar: Über den Verbindungssteg von der Urban-straße gelangt man ins Erdgeschoss; zusätzlich ist das Stadtlabor durch den Garten barrierefrei zugänglich. Weil sich der Zeitbedarf für Abbruch und Rohbau im Verlauf der Planung um elf Monate verlängert hat, wird die Dauer der Arbeiten derzeit auf 35 Monate veranschlagt. Sechs Monate davon werden für die Einrichtung des Museums und den Aufbau der Ausstellung benötigt.

Mit der Eröffnung ist somit voraussichtlich im Sommer 2017 zu rechnen.

Zwei Ausschüsse sind dafür

Der Ausschuss für Umwelt und Technik und der Verwaltungsausschuss hatten dem Baubeschluss bereits am 21. und 22. Januar 2014 bereits zugestimmt.

IGS
InitiativGruppe StadtGeschichte

Wer sind wir – unsere Ziele und Erfolge


Die Stadt Stuttgart war bisher die einzige deutsche Stadt ihrer Größe und Bedeutung ohne eigenes Stadtmu­seum. Dieses Defizit war im Jahr 2000 unter anderm der Anlass für die Bildung der ehrenamtlichen Initiativgruppe Stadtgeschichte, einem Zusammen-schluss aus mehr als 40 Stuttgarter Vereinen mit dem Ziel, einen sorgfältigeren Um-gang mit der Vergangenheit Stuttgarts zu bewirken, die stadtgeschichtliche Arbeit zu intensivieren und ihr in Form eines Stadtmuseums ein festes Forum zu verschaffen.

Frühes Ergebnis war die rasche Sammlung von rund 8000 Unterschriften zugunsten eines Stadtmuseums, die 2001 an Oberbürgermeister Dr. W. Schuster übergeben wurden.

In mehreren fachlich ausgeríchteten Symposien mit internationalen Fachleuten trieb die IGS die inhaltliche Diskussion zum Stadtmuseum voran.

 
Wer sind wir – unsere Ziele und Erfolge
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Was wollen wir?
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IGS – InitiativGruppe Stadtgeschichte
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ARGE – Arbeitsgemeinschaft Netzwerk Stuttgarter Stadtbezirke in der IGS


Die Stadt Stuttgart war bisher die einzige deutsche Stadt ihrer Größe und Bedeutung ohne eigenes Stadtmuseum. Dieses Defizit war im Jahr 2000 unter anderm der Anlass für die Bildung der ehrenamtlichen Initiativgruppe Stadtgeschichte, einem Zusammenschluss aus mehr als 40 Stuttgarter Vereinen mit dem Ziel, einen sorgfältigeren Umgang mit der Vergangenheit Stuttgarts zu bewirken, die stadtgeschichtliche Arbeit zu intensivieren und ihr in Form eines Stadtmuseums ein festes Forum zu verschaffen.

Frühes Ergebnis war die rasche Sammlung von rund 8000 Unterschriften zugunsten eines Stadtmuseums, die 2001 an Oberbürgermeister Dr. W. Schuster übergeben wurden.

In mehreren fachlich ausgeríchteten Symposien mit internationalen Fachleuten trieb die IGS die inhaltliche Diskussion zum Stadtmuseum voran.

Seit 2005 bildetet sich innerhalb der IGS die „ARGE Netzwerk“ mit dem Ziel, die in den Stadtteilen tätigen stadtgeschichtlich Aktiven anzusprechen, und ihnen ein Forum der Begegnung und des Austauschs zu bieten. Die ARGE will deren Beiträge für den Aufbau des Stadtmuseums fruchtbar machen.

Einerseits besucht die  Gruppe die Aktiven vor Ort und informiert sich über die Arbeit, andererseits hat sie ihnen mit dem „Tag der Stadtgeschichte“ seit 2006 ein Forum der Begegnung und der öffentlichen Darstellung geschaffen. Dank des von Anfang an starken Zuspruchs und der öffentlichen Resonanz konnte er seither jährlich stattfinden.

Im Jahr 2006 beschloss der Gemeinderat der Stadt Stuttgart ein Stadtmuseum im Wilhelmspalais einzurichten und bildete dazu einen „Beirat Stadt­museum Stuttgart“, in dem auch die IGS Sitz und Stimme hat.
 

Seit Frühjahr 2007 arbeitet ein Planungsstab unter der Leitung von Dr. Anja Dauschek an der Vorbereitung des Museums, und verwirklicht bereits Projekte. Die Zusammenarbeit ist gut und vertrauensvoll, ebenso mit dem Stadtarchiv.

Ende 2008 hat die Stadt Stuttgart einen kombinierten Architekten-Museumsgestalter-Wettbewerb ausgelobt. Die IGS war als sachverständiger Berater am Verfahren beteiligt. Das Ergebnis ist die Grundlage für die Umbauplanung des Wilhelmspalais und seine Ausgestaltung als Stadtmuseum. Die Bauarbeiten sind im Gange, die Eröffnung ist für 2017 vorgesehen.

Alle drei Arbeitsfelder der IGS werden weiter vorangetrieben: politische Mitwirkung im Beirat, inhaltliche Beiträge durch den jährlichen „Tag der Stadtgeschichte“, die Vernetzung der Stuttgarter Aktiven und die Verbesserung der stadtgeschichtlichen Arbeit in Stuttgart.


---------------------------------------------------------Stand: 22.9.2016 -----------------------------------------------------------------

Kontakt:
IGS: Dr. Wolfgang Müller, Tel. 0711/242266       
ARGE: Helmut Doka, Tel. 0711/7657287

 
 
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ARGE Netzwerk Stuttgarter Stadtbezirke in der IGS
(ARGE Netzwerk)


In vielen Stuttgarter Stadtbezirken arbeiten Einzelne oder Gruppen von Aktiven daran, die Geschichte ihres Heimatortes aufzuarbeiten und darzustellen. Beginnend mit ihrem ersten „Tag der Stadtgeschichte“ 2006 und mit den jährlich folgenden weiteren „Tagen“ unterstützt die 2005 innerhalb der IGS eingerichtete ARGE Netzwerk diese ehrenamtliche Arbeit, rückt sie stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit und bemüht sich, die Aktiven miteinander zu vernetzen. Wir sind sicher, dass der Austausch untereinander die stadtgeschichtliche Arbeit in Stuttgart insgesamt ermutigen und aufwerten und auch die Arbeit des künftigen – inzwischen vom Gemeinderat beschlossenen - Stadtmuseums bereichern wird.


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